Wir sagen JA zu einer zeitgemäßen Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr und NEIN zu einer Neubaustrecke ohne Mehrwert!

ICE-Trasse spaltet Region: Bürgerinitiativen rufen zur Großdemo in Meckelfeld auf 

Seevetal/Meckelfeld. Eine breite Allianz aus Politik und Bürgerinitiativen plant für Sonntag, 21. Juni, die größte Demonstration, die die Region je gesehen haben soll. In Meckelfeld wollen Gegner der von der Deutschen Bahn geplanten ICE-Trasse durch Seevetal auf die Straße gehen. Die Organisatoren erwarten Hunderte, möglicherweise Tausend Teilnehmer. Das Motto der Großdemonstration: „14 Milliarden für 14 Minuten? Es reicht – Jetzt reden wir und gehen auf die Straße.”

„Die Planungen für die Großdemonstration gegen die ICE-Trasse in Meckelfeld laufen auf Hochtouren”, sagt Stefan Mundt, 1. Vorsitzender der Seevetaler Bürgerinitiative Trassenalarm gegenüber seevetal-aktuell.de. Mit der geplanten Trasse durch Seevetal will die Deutsche Bahn die Fahrzeit verkürzen. Dagegen formiert sich breiter Widerstand in der Region.

Erwartet werden zahlreiche Redner und politische Teilnehmer an der Demonstration. Darunter sind die Bundestagsabgeordneten Svenja Stadler (SPD) und Cornell Babendererde (CDU), Landrat Rainer Rempe (CDU), die Landtagsabgeordneten Nadja Weippert (Grüne) und Jan Bauer (CDU) sowie Seevetals Bürgermeisterin Emily Weede (CDU). Die politische Unterstützung zieht sich durch alle Parteien.

Link zu Seevetal Aktuell, 27.05.2026

Worum geht es?

Der Nahverkehr im gesamten Hamburger Süden, von Lüneburg bis Tostedt und von Harburg bis Soltau, ist seit Jahrzehnten eine große Katastrophe.

Menschen die auf den ÖPNV angewiesen sind und ihn nach gegebenen Möglichkeiten nutzen, berichten immer wieder von Zugverspätungen, Zugausfällen, überfüllten Zügen, überfüllten Bussen, verspäteten Bussen usw. bis hin, dass sie ohne ihr Auto überhaupt nicht zur Arbeit, zum Arzt oder anderen wichtigen Terminen kommen.


Seit Jahren wird den Menschen hier im Süden immer wieder Besserung versprochen, die blieb, bis auf vereinzelnd neue Busverbindungen, gänzlich aus.
 Lediglich die S-Bahnverbindung von Stade über Harburg nach Hamburg verrichtet sehr gut genutzt und täglich ihren Job.
 Ortschaften wie u. a. Tostedt, Buchholz/Nordheide, Ramelsloh, Stelle, Winsen, Lüneburg  müssen durch S-Bahnen oder Nahverkehrszüge im S-Bahntakt mit Hamburg über Harburg verbunden werden.


Mit über 90% Fahrgästen im Schienennahverkehr ist dieser Schwerpunkt eindeutig erkennbar.



Um dem Verkehrskollaps entgegenzuwirken ist ein gutes Angebot an die Bürger dringend notwendig, um sie zum umsteigen auf den ÖPNV zu bewegen. Dazu benötigt es ein gut ausgebautes, zukunfts- und belastungsfähiges Schienennetz. In Verbindung mit der Realisierung der Forderungen von Alpha-E, dem 2015 zwischen Bahn und Region ausgearbeitetem Kompromiss, ist hier ein deutlicher und notwendiger Mehrwert für die gesamte Region erreichbar – dazu noch in einem überschaubarem Zeitrahmen!

Eine isolierte und umweltschädigende Neubautrasse, wie sie die DB zwischen Hamburg und Hannover plant, kann diesen Mehrwert für unsere Region nicht erbringen.
 Durch eine Realisierung dieser Planung der Bahn würde der ÖPNV in der gesamten Region auf Jahrzehnte zurück geworfen werden.

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Seevetal zeigt der Bahn die rote Karte!

Gemeinsam sind wir stark!